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Die kommenden Wochen möchten außerdem eine Rückschau auf meine Sommerreise geben. Hier bereits ein kleiner Einblick.

Oktober 21, 2010

Zai jian de guo, ni hao zhong guo. Again.

(dt. Auf Wiedersehen Deutschland, Hallo China. Schon wieder.) 47 Sonnen sind vergangen, seitdem ich dem Land der Mitte den Rücken kehrte. Ende Juli diesen Jahres betrat ich erstmals dieses faszinierende Reich. China war für mich die große Unbekannte. Ein Land, dessen Lage und Hauptstadt ich zwar kannte, diese Hülsen aber nicht mit Leben zu füllen wusste.

Die westlichen Medien, in denen China allgegenwärtig scheint, vermitteln den Eindruck, dass es sich bei den Chinesen um eine gigantische Armada von Gesichtslosen handelt. Man könnte meinen die Klonkrieger aus StarWars seien Wirklichkeit geworden und bedrohen unsere alte Republik.

Diese mediale Darstellung erscheint ebenso einseitig und unvollständig wie diejenige der kommunistischen Führung. Vor allem vernachlässigt sie die Tatsache, dass sich hinter den scheinbar Gesichtslosen, Menschen mit eigenen Geschichten und Persönlichkeiten verbergen (auch wenn der Persönlichkeitsbegriff nicht unbedingt kongruent zu unserem Verständnis ist).

Wenngleich ich nur wenige Wochen in China verbrachte, war ich doch von seiner Vielfalt derart begeistert, dass es mich wieder zurück verschlägt.

Being Beijing widmet sich den kleinen Geschichten aus der Stadt, die nicht treffender den Aufeinanderprall von Tradition und Moderne Chinas beschreiben könnte. In Momentaufnahmen sollen die vielen Eindrücke der letzten und kommenden Monate vor dem Verblassen bewahrt werden.

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